"Wir kämpfen für eine starke CDU“

Ministerpräsidenten Daniel Günther zu Besuch in Minden

Von der Küste in den Mühlenkreis: Der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat auf Einladung von Dr. Oliver Vogt Minden besucht und gemeinsam mit dem Bundestagskandidaten interessante Gespräche geführt – auch zum Thema Koalitionen.

Politik ist kein Wunschkonzert. Das weiß auch Daniel Günther. Fulminant und für viele überraschend gewann der 44-Jährige im Mai die Landtagswahl in Schleswig-Holstein und setzte sich damit gegen Amtsinhaber Torsten Albig durch. Daraufhin ließ Günther sich auf ein Wagnis ein. Gemeinsam mit FDP und Grünen schmiedete er die erste Jamaika-Koalition in einem Flächenland.Nicht jeder in der CDU sei damals erfreut gewesen, gibt der junge Ministerpräsident zu. Doch es laufe bestens, machte Günther nun auch bei seinem Auftritt in Minden deutlich. Auf Einladung des heimischen Bundestagskandidaten Dr. Oliver Vogt sprach Günther im Café "Prinz Friedrich“ vor interessierten Bürgern.

Mit dem Motto "Anpacken statt rumschnacken“ hatte der Gast von der Küste zwar die Wahl gewonnen, "doch heute machen wir eine Ausnahme“, scherzte Gastgeber Dr. Oliver Vogt. Die einleitenden Reden von ihm und Günther waren bewusst kurz gehalten. Vielmehr sollten die Anwesenden Zeit bekommen, um persönlich mit dem CDU-Bundestagskandidaten und dem Ministerpräsidenten ins Gespräch zu kommen.

Natürlich ging es dabei auch um Koalitionen. "Daniel Günther kann als Chef einer Koalition aus CDU, FDP und Grünen wie nur wenige über Regierungsoptionen jenseits der Großen Koalition berichten“, sagte Vogt. "Auch deshalb habe ich ihn heute eingeladen.“ Doch oberstes Ziel sei ohne Frage ein gutes Ergebnis für die Union. "Wir kämpfen für unsere Inhalte und eine starke CDU. Nach der Wahl werden wir über Koalitionen sprechen“, so Vogt. "Die Union wird mit allen demokratischen Parteien sprechen. Ausgeschlossen sind für uns die extremen Parteien und es wäre schön, wenn auch die SPD dieses Versprechen den Bürgerinnen und Bürgern gegeben hätte.“

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