Dem Dauerregen zum Trotz

Angela Merkel begeistert die Zuhörer in Herford

Was für ein gelungener Abend! Auch wenn der Regen einfach nicht enden wollte, hat Angela Merkel bei ihrem Auftritt in Herford für Begeisterung bei den Zuschauern gesorgt. Dabei war auch die JU Minden-Lübbecke.

Rund 2.000 Besucher zog auf den Rathausplatz in Herford, um die Bundeskanzlerin einmal hautnah zu erleben. Angela Merkel war für einen Wahlkampfauftritt in die Hansestadt gekommen und hielt ein Plädoyer "für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben".
So lautet der Slogan der CDU zu dieser Bundestagswahl. Unüberlesbar stand er auf der großen Bühne. Aufgrund der Geschehnisse des Vorabends in Barcelona hätten sich die Parteien darauf geeinigt, an diesem Wochenende auf laute Musik und Partystimmung im Wahlkampf zu verzichten, erklärte die Bundeskanzlerin. Vielmehr hielt man einen Moment inne und gedachte der Opfer in Spanien mit einer Schweigeminute.

Entschiedenheit im Kampf gegen den Terror
Danach zeigte sich Merkel von ihrer entschiedenen und kämpferischen Seite. Die Terrorbekämpfung bleibe eines der wichtigsten Ziele, so die Bundeskanzlerin. Gleiche Entschiedenheit legte sie auch nach, als es um die deutschen Automobilkonzerne sowie die jüngsten Äußerungen des türkischen Präsidenten Erdogan ging. Er hatte in Deutschland lebenden Türken empfohlen, weder die CDU noch die SPD zu wählen. "Wir werden uns von niemandem, auch nicht von Präsident Erdogan, hineinreden lassen", sagte sie unter großem Applaus der Zuschauer.

Deutschland auf Kurs halten

Unter Regenschirmen harrten sie aus, machten Fotos und zeigten sich von der Kanzlerin vielfach begeistert. Bereits vor dem eigentlichen Einlass waren viele auf den Marktplatz gekommen. Das Vorprogramm war von Interviews mit den CDU-Kandidaten aus OWL geprägt. Im Gespräch erklärte Dr. Oliver Vogt seine Motivation, zum ersten Mal für den Bundestag zu kandidieren. "Wir als CDU und ich auch ganz persönlich wollen an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen und Kurs halten – für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben", erklärte der Kandidat im Wahlkreis Minden-Lübbecke I. Deutschland stehe insbesondere aufgrund der CDU heute blendend da. Das dürfe nun nicht aufs Spiel gesetzt werden.

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